Mirador Los Marteles

Die Caldera de Los Marteles, die sich vor Ihnen in Richtung Süden ausbreitet, wurde durch einen Vulkanausbruch und die Wechselwirkung Wasser-Magma gebildet. Als Folge befinden wir uns vor einem elliptischen, 80 Meter tiefen Krater mit einem Durchmesser von 500 Meter. Geologisch stammt er aus dem „Jüngsten Zyklus“ wie die Caldera de Bandama, der Pico de Osorio und die Vulkane des Lomo Magullo. Da es sich um ein geschlossenes tiefes, feuchtes Tal handelt, ist es für den Anbau sehr geeignet und nicht selten kann man dort Tiere weiden sehen.
Auf der gegenüber liegenden Seite in Richtung Nordosten ist in der Ferne die Caldera de Tenteniguada zu sehen; dieser Kessel erosiven Ursprungs ist der Hauptpunkt der Nebenschluchten des Barranco San Miguel, der flussabwärts zu dem des Telde wird. Das Auseinanderfallen des Zentralmassivs in diesem Sektor hat die Kuppen und Kanäle der Eruptionen des „Zyklus Roque Nublo“ zum Vorschein gebracht: Felsen von Tenteniguada, Roque del Pino und Roque Saucillo.
In dieser spektakulären Landschaft finden wir ausserdem durch die Erosion entstandene bizarre Formen.