Route 7 Valsequillo - San Roque über die Corona del Montañon

R7 San Roque 24

Ausgangspunkt:
Valsequillo Altitud: 580 m
Ankunftspunkt:
San Roque Altitud: 330 m
Länge insgesamt: 9140 m
Gehzeit: 3h. 30’
Richtung der Route: SE-NW/W-E
Maximaler Höhenunterschied: 621 m
Schwierigkeit: Baja

 

 

 

 

 

Die Landschaft, durch die diese Route verläuft, ist deutlich vom Menschen und dessen traditioneller Landwirtschaft und Viehzucht beeinflusst. Über den ersten Abschnitt wandern außerdem jedes Jahr die Pilger nach Teror, um die Feste der Schutzpatronin von Gran Canaria, der Virgen del Pino, zu feiern.

Die Route beginnt an einem Aussichtspunkt in der Straße el Sol, am Punkt P0 Ausgangspunkt Valsequillo. Von hier aus haben wir einen weiten Blick auf den Barranco San Miguel mit der 1530 erbauten Kaserne Cuartel del Colmenar. Sie wurde zum Kulturgut erklärt; die Gebäude des Militärs sind noch erhalten. Wenn wir weiter nach oben blicken sehen wir die Brücke San Miguel und die Mühle molino de los Pérez aus dem XVIII Jahrhundert, die älteste Konstruktion dieser Art in Valsequillo. Außer diesen Kulturdenkmälern haben wir einen herrlichen Blick auf das Talbecken von Tenteniguada mit seinem hohen landschaftlichen und natürlichen Wert.
Wir steigen weiter in westlicher Richtung über die Asphaltstraße hinauf zum Aussichtspunkt des Helechal. Die Steigung am Rand der Schlucht entlang ist nicht sehr stark; wir lassen links einige Häuser liegen, kommen an einem Kreuz vorbei und gehen in der gleichen Richtung weiter; nach 250 m kommen wir am Punkt: P1 Caldereta-Teich vorbei.

Wir wandern am Rand der Straße in Richtung Osten weiter, bis wir nach etwa 490 m links den Anfang eines Wanderwegs sehen, Punkt: P2 Wanderweg El Helechal.
Auf dieser Route steigen wir 240 Meter am Südhang der Montaña del Helechal hinauf; links von uns liegt die Caldereta, zwei geologisch sehr bedeutende Elemente.
Oben angekommen haben wir vom Aussichtspunkt der Montaña del Helechal einen herrlichen Blick über ganz Valsequillo. Dieser Berg hat seine religiöse Bedeutung im Laufe der Zeit beibehalten; für die Ureinwohner war ein Almogaren – eine Kultstätte der ehemaligen einheimischen Bevölkerung- und als Zeichen wurde ein Kreuz errichtet; das, was wir hier sehen, ist das dritte Kreuz seit der frühchristlichen Epoche.
Bevor wir an den Straßenrand kommen können wir die bodenständige kanarische Vegetation an den Felsen bewundern wie z.B. die Montpellier-Zistrose (Cistus monspeliensis).
Wir wandern auf der Asphaltstraße weiter; am El Helechal weisen einige Schuppen, Teiche-Höhle und einige sehr gut erhaltene Häuser auf die ehemalige traditionelle Landwirtschaft hin.

Wir steigen in nördlicher Richtung weiter hinauf; nach insgesamt 830 Metern vom P2 kommen wir an den Punkt: P3 Wanderweg zum Montañón.
Diesen Wanderweg benutzt man noch immer, um nach San Mateo zu kommen und um nach Teror zu pilgern. Das Alter des Wegs liegt uns zu Füssen: Das gut erhaltene Steinpflaster zeugt von seiner historischen Nutzung. Die Felsenvegetation nutzt die Feuchtigkeit der mittleren Anhöhen und ist viel vertreten.
Auf dem Gipfel des Berges in 860 Meter Höhe haben wir einen natürlichen Aussichtspunkt mit einem herrlichen Rundblick über Valsequillo, einen Teil von San Mateo und Santa Brigida am Punkt: P4 Natürlicher Aussichtspunkt.
Die Route führt uns am oberen Teil der Schlucht Barranco de San Roque entlang, wo wir auf eine Weggabelung treffen und hinter einem weiteren Kreuz in Richtung NO weiterwandern. Die Landschaft zeigt uns die Voraussetzungen für die auch heute noch vorhandene, traditionelle Landwirtschaft und Viehzucht mit Terrassen, regulierten Schluchten, Quellen, Tennen und Höhlen-Schuppen.

Hinter der Weggabelung gehen wir auf dem Erdweg weiter bis zu einer geschlossenen Kurve rechts und einen Wanderweg. Von dort aus gehen wir weiter in Richtung Abejera Alta weiter und kommen nach etwas mehr als 2300 m an den Punkt: P5 Abejera Alta.
Durch die Arbeit der Bauern erhält diese Landschaft einen hohen ethnographischen Wert; die Terrassen für den Anbau - viele sind verlassen - mit Steinwänden, Schuppen und hydraulischen Anlagen wie eine Wasserversorgung und die Regulierung der Schlucht für den Anbau von Birn- und Feigenbäumen .

Dieser ehemalige Weg der Weidewechsel begleitet uns 860 Meter bis zur Abejera Alta am Punkt: P6 Aussichtspunkt Abejera Alta. Ein von den Hirten viel benutzter Weg führt uns in das Ortsviertel Los Lomitos de Correa. In Richtung Süden haben wir einen spektakulären Blick auf Valsequillo, im Norden sehen wir die Gipfel mit zum Meereshorizont; wenn wir in die Schlucht blicken sehen wir ein Gebäude, das früher eine Schule war. Nicht schwindelfreie Wanderer sollten hier sehr vorsichtig sein.
An dieser Stelle können wir wahrscheinlich den eleganten Flug des Mäusebussards (Buteo buteo insularum) beobachten.
Nachdem wir den Berg überquert haben beginnen wir mit dem Abstieg in Richtung Osten zwischen Felsformationen, wo wir endemische Arten Gran Canarias wie das Dickblattgewächs (Aeonium percarneum) finden.
Während diesem Abstieg stoßen wir auf weitere Höhlen-Schuppen.

Nach etwas mehr als 2000 Meter auf der Route in Richtung Ost kommen wir an eine Asphaltstraße in einem Landwirtschaftsgebiet, an den Punkt: P7 Cuevas Negras. Hier kommen wir an vielen Höhlenwohnungen vorbei, nach denen die Gegend benannt ist; wir lassen die Häuser hinter uns und wandern in Richtung der Cuevas Blancas.
Bei dem Abstieg über die Hauptrasse hinunter genießen wir die Schönheit der Schlucht Cuevas Blancas, während wir uns dem Ende der Route in dem spektakulären Palmenhain Palmeral de San Roque nähern, der einer der am besten erhaltenen und genetisch reinsten von Gran Canaria ist. Neben der Palme (Phoenix canariensis) sehen wir in den unteren warmen Höhenlagen eine Gruppe von Olivenbäumen (Olea europaea cerasiformis).

Wir steigen an linken Rand einer kleinen Schlucht hinunter bis die Asphaltstraße auf die Hauptstraße mündet; auf ihr gehen wir 1600 m in Richtung Ost bis zum Ortsviertel San Roque, Punkt: P8 Ende San Roque.

 

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